FrenchToGo – Lyon – the Traboule Trail

Ich wollte schon seit einiger Zeit Lyon während eines City-Breaks erkunden, konnte mich aber nicht zwischen das und einem Französisch Sprachkurs entscheiden. Als ich FrenchToGo von Alpha.b gefunden hab, wusste ich, dass ich das Beste von beiden Seiten, einer privaten Stadttour und privaten On-the-go Unterricht bekommen würde. Ich würde gerne eine von den ersten Dingen teilen, die wir gemacht haben, ich nenne es den Traboule Pfad.

Bevor ich nach Lyon ging, habe ich noch nie etwas von den Traboules gehört, aber sie machen einen wesentlichen Teil der historischen Altstadt von Lyon aus. Ich habe alles Folgende von unserem qualifizierten Lehrer und Tourguide gelernt, welcher uns auf einen „Traboule Pfad“ bei dem Besuch französischer Sehenswürdigkeiten mitgenommen hat.

Traboules sind enge, mittelalterliche Fußgängergassen, welche vom 4. Jahrhundert an als Durchgänge für Fußgänger genutzt wurden. Sie verliefen durch die Gebäude und Höfe, um den schnelleren Durchgang zu anderen Straßen zu ermöglichen ohne auf die Hauptstraßen zu müssen. Ich habe mich gefühlt, als ob ich Teil vom Da Vinci Code wäre, weil ich in diesen schmalen mittelalterlichen Durchgängen verschwunden bin und dann vor umwerfenden Gebäuden stand.

Zunächst stand die Kathedrale Saint-Jean am, vom UNESCO Weltkulturerbe aufgenommenen Platz Saint-Jean, auf dem Programm. Angeblich ist deren Uhr eine der ältesten in Europa (1383) und wird die genaue Zeit bis 2019 anzeigen.

Als nächstes kam La Maison des Avocats an der Reihe, mit seinen echten Florentine je ne sais quoi.

Danach haben wird die La Longue Traboule betreten (diese wird ihrem Namen gerecht), welche 4 Gebäude und 4 Höfe verbindet, ohne dass man auf die Hauptstraße geht: das ist das Wunder der Traboules.

La Maisin du Crible und La Tour rose waren als nächstes dran. Das ist ein sehr süßer, kleiner Hof mit einem herrlichen 4-stöckigen pinken Turm, welcher auf all seinen 6 Stockwerken wunderschöne Fenster hat, die zu den Elementen öffnen. Es wurde im 16. Jahrhundert gebaut und die Lyoner nennen es „der Stift“.

 

Nach noch mehr laufen haben wir den Palais du justice gefunden, das ehemalige Gerichtsgebäude. Die Lyoner nennen es „die 24 Säulen“ und beim Anschauen eines Fotos, ist es einfach zu erkennen warum. Anscheinen war es dort, wo Maurras und Klaus Barbie 1945 und 1987 verurteilt wurden und in dem Gebäude wurden hunderte Menschen während des Terror verklagt und auf dem Place des Terreaux guillotiniert.

Einer der Höhepunkte unserer Reise war der Besuch der Galerie Philibert Delorme. Dieser wunderschön konstruierte Hof wurde von einem aus Italien zurückkehrenden Architekten gestaltet, man sieht das an der Leichtigkeit und Symbolik, die die beiden Häuser vereint.

Schließlich sind wir im Place Saint-Paul gelandet, dem Zentrum der Altstadt Lyons. Die ganze Region hat einen Theatercafé Spirit der 70er, als sie an dem Hang des Croix-Rousse angefangen haben.

 

Es ist einfach zu sagen, dass ich diese Entdeckung von Lyon sehr genossen habe und die Tatsache, dass wir das alles auf Französisch mit unserem Lehrer gemacht haben, hat alles hundert Mal besser gemacht.

Sarah, 38 , Deutschland

 

 

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